5 Schritte um mit Skin picking aufzuhören

Was musst du tun, wenn du Skin picking überwinden willst?

In diesem Artikel geht es um einen schnellen Überblick, was es eigentlich für Schritte benötigt, um den Zwang Skin picking hinter sich zu lassen.

Viele Betroffene doktern an ihrem Verhalten herum, hängen Spiegel ab, versuchen krampfhaft ihre Hände mit etwas anderem zu beschäftigen als mit ihrer Haut und zwingen sich zu selbst auferlegten Zwangshandlungen und manchmal auch -gedanken. Um endlich Herr über seinen Zwang zu werden, werden Menschen nicht müde, seeehr einfallsreich zu sein.

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Hier liest du die 5 Schritte, um mit Skin picking und Zwängen jeder Art aufzuhören

1. Die Vergangenheit bewältigen und emotionalen Ballast abwerfen.

Jeder schleppt sein ganz eigenes Päckchen an schlechten Erlebnissen & Erfahrungen mit sich herum. Aber nur, weil das heutzutage „normal“ ist, bedeutet das für den Einzelnen oftmals etwas ganz Spezielles: Jahrelang Pein, nicht-loslassen-können und immer wieder dieselben Muster wiederholen. Das sind einige solcher Auswirkungen unbearbeiteter Probleme. Sie kleben an uns wie Kaugummi – man möchte sich abwenden, und weiter gehen, aber das Vergangene holt einen immer wieder ein.

Um dies aufzulösen, arbeite ich mit sogenannten Prozessen (Was ist ein Prozess?), in denen man zum Kern der Probleme kommt, wo sie begonnen haben. Die Ursachen erkennst du auf emotionaler Ebene und löst sie nachhaltig auf. Alles, was in diesen 2-3 Stunden in dir geschieht, dient dir außerdem für deine Selbsterkenntnis und deinem Verständnis, woher deine individuellen Probleme eigentlich gekommen sind.

Mal ganz ehrlich – wann hast du dir in der Vergangenheit mal 2-3 Stunden Zeit genommen für eine belastende Situation deiner Vergangenheit UND hast sie so bearbeiten können, dass du dich danach auch noch besser gefühlt hast? Weil du endlich in dieser Sache vorangekommen bist und sie abhaken kannst? Genau diese intensive Beschäftigung und Auflösung mache ich mit den Frauen, die sich bei mir melden.

Immer – ausnahmslos. Jede findet in sich selbst Ursachen, Schätze und versteht endlich, was los war und ist und kann 1 + 1 zusammenzählen. Im Alltag rennen viele Frauen noch davor weg und nehmen sich keine Zeit. Es funktioniert ja – so halbwegs…

2. Ursachen für das Skin picking bei dir suchen und finden

Es gibt Ursachen, die in der Vergangenheit ihren Ursprung haben und auch solche Gründe, die sich bis ins JETZT verlagert haben. Ein häufiger Grund ist, dass Frauen sich anpassen und verbiegen, um in der Gesellschaft bestehen zu können, zu „funktionieren“. Sie legen eine Maske auf und leben einen Alltag voller Automatismen, die sich eingebürgert haben, weil sie sich „bewährt“ haben.

Dummerweise ist die Seele damit NICHT einverstanden und schickt entsprechende „Signale“: das psychosomatische Skin picking oder Haare ausreißen oder Nägelbeißen. Wie sonst würde denn der Mensch auf innere Signale hören, wenn ein Problem sich nicht körperlich zeigt und in Erscheinung tritt? Hat der Mensch die zahllosen Warnungen vorher schon gehört? Nein, er wird erst aufmerksam, wenn etwas im Außen – am Körper – nicht mehr funktioniert, oder Leid beginnt.

Ein weiterer Grund für Skin picking ist permanente Anspannung, die sich in der Zwangshandlung des Drückens und Knibbelns „erlösen“ will. Wer ständig eine Fassade von sich aufrecht erhält um zu bestehen, und gar nicht mitkriegt, wie viel Mühe er sich im Alltag geben muss, weil er es so „gewohnt“ ist, genau so zu leben, hat einen furchtbaren Druck in sich. Wo soll er hin, wenn nicht mal der Schlaf zur frühmorgendlichen Entspannung führt? Abends wird geknibbelt im Bett, und am nächsten Morgen geht es weiter damit. Die permanente Anspannung aufzulösen, bekommt man nur mit Schritt 3 in den Griff.

3. Eigene Intuition wiederfinden und wissen, wer man wirklich ist

Ein Schlüssel zum Leben ohne Skin picking ist, dass du dich selbst erkennen musst.

Sagte schon Buddha und tausende andere Lehren und schon 1 Million Artikel sind darüber geschrieben worden. Aber die Erfahrung, was das jetzt genau ist, muss jeder selbst machen. Das Erkennen ist nämlich ein Seinszustand, den du über Grübeln, Analysieren und erdachte Konzepte nicht erleben kannst.

Ein Aspekt davon ist zum Beispiel folgender: „Sich in seine Persönlichkeit und Charakter hineinfallen lassen“. Das klingt nach Abgrund, nicht wahr? Und ja, das ist ein bisschen auch so gemeint: Erst, wer seine Abgründe kennt (über die Prozesse rauszukriegen) hat eine Chance. Das ist der nicht so schöne Teil. Der schöne Teil kommt später, wenn man sieht, welche positiven Auswirkungen die Arbeit an dir selbst auf dein gesamtes Leben hat. Wenn du nicht mehr vor dir wegrennst und dich mit allem, was du mitbringst, NICHT MEHR BEKÄMPFST, dann ist Wandlung möglich. Und die ist dann grandios!

Aber dann gibt es noch die Intuition:

Unsere Seele.

Die Seele spricht nämlich pausenlos mit uns, und wir hören nicht zu. Manche wissen nicht, ob sie eine haben oder wie man sie mitkriegt. Dabei kann sie unser Leben leiten und führen, so wie wir uns es einmal vorgestellt haben, als wir auf diese Welt gekommen sind.

Diese leise Stimme ist meist unter Schotter begraben, und man muss sie von allem Schutt, der sich jahrelang angehäuft hat, erstmal wieder befreien. Das ist die Arbeit. Dabei helfe ich. Dann heißt es, langsam hinhören und Vertrauen aufbauen. Sowas dauert nämlich: Wer immer der Vernunft geglaubt hat und wahnsinnige Angst vor Fehlern oder falschen Entscheidungen hat, wird nicht über seinen Schatten springen können, und plötzlich der „leisen Stimme im Inneren“ vertrauen können. Zu groß ist die Angst, etwas falsch zu machen oder wichtige Entscheidungen zu vermasseln. Daher: Erst die kleinen Babysteps – beobachten, was funktioniert – prüfen, ob es stabil ist und Bestand hat – DANN die größeren Sachen angehen.

Mit jedem Schritt wird dein Selbstvertrauen größer und du ahnst, dass deine Seele dir nie was Böses wollte. Im Gegenteil: Sie leitet dich wundervoll durch dein Leben! – Wenn man es zu lässt.

Also Punkt 3: Intuition wieder lernen, Selbstsicherheit aufbauen. : )

4. Herausforderungen in der Gegenwart aufarbeiten, konfrontieren und anpacken

Sind alle bisherigen Schritte in die Wege geleitet und hat man eine gute Basis, kann es an die aktuellen Herausforderungen gehen. Denn die Vergangenheit ist das eine – schön und gut, wenn wir sie aufgearbeitet haben und sie keinen Einfluss mehr auf das Heute hat.

Bleibt aber der Wunsch, seine Gegenwart und Zukunft zu leben und besonders erfolgreich und zufrieden zu leben.

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ Albert Einstein

Die gegenwärtigen Probleme unserer Leben haben riesengroßen Einfluss auf unser aktuelles Befinden und gebären unsere Wünsche für die Zukunft. Denn die soll besonders rosig und schön sein. Festhängen tun wir aber in der Gegenwart. Also kümmern wir uns zunächst um diese. Jede Frau ist einzigartig, hat einen einzigartigen Lebenslauf mit besonderen Stationen und speziellen Erlebnissen. Keine hat 1 zu 1 die gleichen Erfahrungen wie eine andere Frau. Pauschal kann ich hier nicht die Bearbeitung bestimmter Probleme beantworten, denn das muss man mit der betreffenden Person besprechen, die sich darin gerade befindet.

Im Allgemeinen gliedere ich die Lebensbereiche eines Menschen in:

  • Eigenes Selbst und eigene Wahrnehmung
  • Herkunftsfamilie und ausgesuchte Familie
  • Freundschaften
  • Karriere- und Arbeitsleben
  • Partnerschaft, Intimität, Sexualität
  • Freundschaft
  • Kinder und soziale Bindungen, die damit zusammenhängen
  • Hobbies
  • Wohnsituation und Lebeort
  • Einfluss äußerer Aspekte (von der Ernährung bis hin zum Kopfkissen, das man wählt – ALLES im „Außen“ – was dann vielleicht auch in uns „reinkommt“)
  • Träume/Sehnsüchte
  • Bisher Erlebtes

Jede Frau hat in jedem genannten Lebensbereich besondere, einzigartige Werte, Prinzipien, Vorstellungen und Sehnsüchte. Aber auch einzigartige Ängste, Hemmungen und Blockaden. In diesen Bereichen kann man wunderbar loslegen und wird fündig. Immer. So it is. : )

Aber finde mal den Mut, in irgendeinem Bereich etwas zu ändern. *hooooh. Da kann‘s schwierig werden. Ohne, dass man sich selbst gut kennt, weiß wie man tickt und welche Methoden der Lösung man anwenden kann, wird es langfristig scheitern. Und alles bleibt beim Alten.

Man findet einfach nicht die Kraft oder den Mut, etwas zu ändern. Daher: wenn du Schritt 4 VOR Schritt 1 – 3 machen willst, wird es kein emotionales Backup vom Universum, der Seele oder deiner Umgebung geben… und alles an Vorhaben kracht in sich zusammen.

Willentlich mit Skin picking aufhören funktioniert nicht?

Eben genanntes ist auch der Grund, warum eine willentliche ENTSCHEIDUNG, mit dem Skin picking aufzuhören, nicht funktioniert. Man hat nicht beachtet, dass man gut gerüstet sein muss, um eine Veränderung wirklich zuzulassen. Da redet ja noch keiner von langfristiger Veränderung und anhaltenden Erfolgen: Schon allein der Gedanke an den Verlust einer liebgewonnenen Tätigkeit (dem Drücken/Knibbeln/Picken), treibt manchen betroffenen Frauen schon den Angstschweiß auf die Stirn. Da FEHLT ja dann was. Wenn man ein Loch im Herzen hat, kann man nicht gut weiter leben. Also geht das alte Verhalten weiter.

Analogie: Als würde man auf eine Wanderung los gehen und den Rucksack, die Schuhe und das Essen vergessen. Dass man danach nie wieder Lust hat, eine Wanderung zu machen, ist nachvollziehbar. Zu anstrengend, klappt nicht, sinnlos.

Aber WENN du deine emotionale und mentale Vorarbeit gemacht hast, hast du im Laufe deiner Entwicklung so viel Verständnis und Einblicke in dich selbst bekommen, dass du zu dir stehen kannst. Damit einher geht auch die Motivation, etwas wirklich zu ändern in den oben genannten Bereichen. Der Wunsch danach kommt von allein. Weil du bereit bist. Weil es rückblickend auch Spaß gemacht hat, alles in sich aufzuräumen und zu ordnen (Schritt 1) und man auch den Benefit/den Nutzen seiner Arbeit sieht. Das allein ist schon ein fantastischer Katalysator, um weiter zu gehen, weiter machen zu wollen. Wenn man kleine Sachen gut hinbekommt und Selbstvertrauen in sich hat, wächst die Kraft. Dann sind auch größere Veränderungen möglich, oder neue Entscheidungen. Das Leben wird plötzlich bunter.

Aber da sind wir schon bei Schritt 5:

5. Mutig und selbstsicher werden neue Entscheidungen getroffen & in allen Bereichen deines Lebens zeichnen sich Erfolge ab

Wer einmal von den zuckersüßen Gefühlen „gekostet“ hat, die unsere Seele uns beschert, wenn wir uns nach ihrer Führung richten (immer konform mit unserer Persönlichkeit), geschehen 2 Dinge:

  1. Zum einen erträgst du es nicht mehr, wenn du GEGEN dich lebst. Weil du weißt, wie es sich anfühlt, wenn du FÜR DICH lebst. Dir wird schneller klar, wenn du dich in eine Richtung bewegst, die dir weder zusagt noch dich glücklich machen wird – und kannst gegensteuern. Früher bist du im alten Trott geblieben.
  2. Dein Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit bezüglich deines Selbst, deiner Wahrnehmungen, deines Lebens, deiner Entscheidungen, deiner Umgebung, deiner Persönlichkeit, usw. wächst kontinuierlich. Mit all dem auch die Vorfreude und die Sehnsucht, immer weiter den Grenzen zu entkommen, mehr aus dem eigenen Leben zu machen als bisher und endlich die Gefühle und Umstände um dich herum zu leben, was du dir wirklich vorgestellt hast. Es macht einen Heidenspaß, sich weiterzuentwickeln, neue Dinge auszuprobieren und als Nebenprodukt hast du nicht nur Erfolg in deinen Lebensbereichen, sondern fühlst dich klar, zufrieden und endlich angekommen – in dir selbst. Du musst dich nicht mehr anpassen. Es L-Ä-U-F-T quasi. : )

Sorry, aber was gibt es Besseres?

Weniger negative Seinszustände – mehr positive. Plus Spaß und Freude und Vorwärtskommen. Vor dem Begehen des 1. Schritts wäre das in der Form bei vielen Frauen gar nicht möglich gewesen. Erst die Vergangenheit aufräumen – dann an den Rest ranpirschen.

Du kannst nicht nachvollziehen, was ich meine?

Hach, wenn ich so schreibe, wird mir ganz warm ums Herz.

Aber ich fürchte, dass dir der obige Text vorkommt, als würde ich komisches Zeug schreiben, oder alles so blumig verpacken oder von unerreichbaren Dingen schreiben. Und du kommst da sicher so schnell nicht hin. Oder der Gedanke „nur weil die Erfolg hatte…, da werd‘ ich ja nicht. Ob das bei mir geht?“ … usw.

Kleine Übung für dich:

Mach die kleine Übung und du verstehst besser, wie schwer es ist, jemand anderen zu beschreiben, wie es sich in seinem Körper anfühlen könnte, wenn er dies oder jenen Zustand erlebt.

Beschreibe mal in deinem Geist, oder mit lauten Worten, wie es ist, verliebt zu sein.
Nimm gleich denjenigen, der neben dir sitzt oder zu Hause anwesend ist und tauscht euch mal aus im Brainstorming:

Welche Worte würdest du benutzen oder aufschreiben, um so ausführlich und vollumfänglich das Gefühl des Verliebt-seins zu beschreiben?

Bist du eine Mama, stell dir vor, dein 8jähriges Kind fragt dich danach. Oder das Nachbarskind, dass Interesse am Thema zeigt.

Nimmst du Worte wie:

  • Man will immer bei der Person sein.
  • Man ist aufgeregt, wenn man an denjenigen denkt.
  • Man hat Schmetterlinge im Bauch.
  • Der andere tut dir dann einfach gut, und man kann es nicht erklären, es ist einfach so.
  • Man will viel Zeit mit dem anderen verbringen…

So viele Worte für einen einzigen Gefühlszustand, den man gar nicht richtig beschreiben kann.
Einen Seinszustand in Worte zu kleiden ist richtig schwer.

Man kann 1000 Sätze darüberschreiben, und viele Dichter und Buchautoren haben dies jahrhundertelang getan, und kann es doch nie ganz erfassen, wenn jemand anderes darüber schreibt. Bis man es eines Tages selbst erlebt.

Man muss es tatsächlich selbst erleben, um eine eigene Referenzerfahrung zu machen.

Erst wenn das Kind (oder du) SELBST ERLEBT, WIE ES IST, verliebt zu sein, wird es „klick“ machen. „Ahhhhh, das hast du gemeint. Jeeeeeetzt verstehe ich.“

Ich hoffe, du kannst jetzt nachvollziehen, warum ich das alles mit so vielen Worten beschreibe. : )

Warum man solche Gefühls-Erfahrungen nicht von anderen abgucken kann oder sich anlesen kann, hab ich dir in folgendem Artikel zusammen gestellt.

WORDS DONT TEACH, JUST LIVE EXPERIENCE DOES

Du hast keine Ahnung, wie du deine eigenen Skin-picking-Erfahrungen bei den einzelnen Schritten erreichen kannst?

Wenn du dich auf deinen eigenen Weg machen willst, und freudig aufgeregt bist: Buche jetzt dein Erstgespräch und lass uns sprechen, was bei dir im Speziellen los ist und vor allem möglich ist. Du kannst alle deine Fragen loswerden und abchecken, ob du ein gutes Bauchgefühl bei mir hast.

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