ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

HELDENHAUT®

COACHING UND BERATUNG

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§ 1 Allgemeines und Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

1.1. Wenn Du von HELDENHAUT®, Sina Barnoczki, Zschortauer Str. 85, 04129 Leipzig, etwas kostenpflichtig oder kostenlos erworben hast, sowie in jeder anderen Geschäftsbeziehung, wird die Geltung nachfolgender Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vereinbart. Maßgeblich ist die jeweils vor Inanspruchnahme der Dienste gültige Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Eine Inanspruchnahme der Angebote ohne vorherige Zustimmung der AGB ist nicht gestattet.

1.2. Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen HELDENHAUT®, Sina Barnoczki, (nachfolgend „Coach“/“ich“ genannt) und dem Auftraggeber bzw. Kunden (nachfolgend „Klient“ oder „Du“ genannt). Die von mir abgeschlossenen Verträge sind Dienstverträge im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

1.3. Ich führe Coachings und Beratungen gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch. Mit der Beauftragung bzw. Buchung einer oder mehrerer Beratungseinheit(en), Pakete, Online-Kurse, Programme oder Coachings (persönlich, online, telefonisch), gelten diese Bedingungen vom Klienten als angenommen. Weitere oder abweichende Vereinbarungen sind nur dann verbindlich, wenn diese von mir schriftlich bestätigt wurden.

§ 2 Rechtliche Rahmenbedingungen des Coachings

2.1. Coachings, Beratungen und Trainings sind ausdrücklich keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf der Coach gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Der Coach darf keine Krankschreibungen vornehmen und er darf keine Medikamente verordnen. Ich, Sina Barnoczki, bin kein Therapeut und kein Arzt.

2.2.Im Rahmen meiner Beratungen und Coachings erfolgt weder eine Diagnose noch eine Behandlung, eine Therapie oder ein Heilungsversprechen. Coachings und Beratungen von mir sind keine Psychotherapie und sind kein Ersatz für eine korrekte Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker. Die Teilnahme an einem Programm/Coaching setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

2.3. Befindet sich der Klient in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung oder nimmt Medikamente ein, soll er vor dem ersten Termin bei mir mit seinem behandelnden Arzt oder Therapeuten über sein Vorhaben sprechen, die aktuell laufende Behandlung oder Medikamenteneinnahme nicht unterbrechen oder abbrechen bzw. nur nach Rücksprache mit seinem Arzt oder Therapeuten abgesprochene Maßnahmen aller Art vornehmen.

2.4. Wenn der Klient an meinen Beratungen teilnimmt, ist er zu jeder Zeit selbst verantwortlich für seine körperliche und psychische Gesundheit. Alle Techniken, Methoden und Lösungsansätze führt der Klient eigenverantwortlich aus und sind immer als Vorschläge zur Problemlösung gedacht, denen der Klient folgen kann, soweit es sein freier Wille, sein Einverständnis und Verstehen erlaubt.

§ 3 Verschwiegenheit des Coaches und des Klienten

3.1. Der Coach verpflichtet sich, über alle im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten des Klienten vor, während und nach der Vertragslaufzeit Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren und Informationen nicht an Dritte weiterzugeben.

3.2. Der Klient verpflichtet sich, über sämtliche bekannt gewordene Informationen betrieblicher, privater oder geschäftlicher Art des Coaches und aller tatsächlichen und potenziellen Teilnehmer eines Programms vor, während und nach der Vertragslaufzeit absolutes Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren und Informationen nicht an Dritte weiterzugeben. Bei Zuwiderhandlungen werden rechtliche Schritte eingeleitet. Die Privatsphäre aller Teilnehmer soll gewahrt bleiben.

3.3.1. §3 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der Coach aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung hin auskunftspflichtig ist.

3.3.2. §3 Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung/dem Coaching persönliche Angriffe gegen den Coach oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.

§ 4 Leistungsangebote und Zustandekommen eines Vertrages

4.1. Ich biete Coachings, Beratungen und Vorträge im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstseinsentwicklung und Lebensführung an. Alle Angebote sind freibleibend. Änderungen sind vorbehalten.

4.2. Die jeweilige Programmlaufzeit ist gemäß den Angaben des unterzeichneten Verkaufsvertrags bzw. der Rechnung vereinbart. Der Programmablauf ist veränderbar und nicht festgeschrieben. Der Klient hat kein Anrecht auf einen bereits in der Vergangenheit stattgefundenen Ablauf. Leistungen aus dem Kaufvertrag sind verpflichtend. Weitere Leistungen darüber hinaus behalte ich mir vor, inhaltlich auch nach Vertragsabschluss noch zu verändern.

4.3. Der Coach ist dazu verpflichtet die im Vertrag vereinbarten Leistungen zu erbringen. Erbringt der Coach mehr, haben andere Klienten, die das gleiche Produkt gekauft haben, keinen Anspruch auf diesen Mehraufwand.

4.4. Sollten bis zum festgelegten Programmstart eines mehrmonatigen Coachings mit mehreren Teilnehmern nicht mindestens 5 Teilnehmer erreicht worden sein, kann der Programmstart vom Coach um bis zu 6 Wochen verschoben werden. Dies hat keine Auswirkung auf die Länge oder Leistung des Programmes. Die Teilnehmer werden bis zum geplanten Programmstart informiert. Ein Sonderkündigungsrecht besteht nicht.

4.5. Angebote auf der Webseite stellen eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Diese Abgabe kann durch den Klienten per E-Mail, Telefon, SMS oder online durch die zur Verfügung gestellten Buchungs- und Bestellsysteme erfolgen. Mit der Annahme des Angebotes durch mich kommt ein Vertrag zwischen dem Klienten und mir zustande.

4.5.1. Der Vertragsabschluss zwischen mir und dem Klienten kann schriftlich oder durch jegliche sonstige, rechtmäßige Medien (Videochat, Telefon, SMS) erfolgen. Alternativ kommt ein Vertragsabschluss immer dann zustande, wenn eine durch Bestellsysteme automatisch generierte Bestätigungs-E-Mail an den Klienten versandt wurde. Sofern eine Buchung/Bestellung über ein Online-Bestellsystem erfolgt, gelten dessen AGB ergänzend.

4.6. Der Coach ist berechtigt, den Vertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Coaches für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen erhalten und es erfolgt keine Rückerstattung.

4.7. Ein Anspruch auf Teilnahme am Leistungsangebot ist nicht gegeben. Ich behalte mir vor, Anmeldungen oder Angebote ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Der Klient, sollte er über Online-Bestellsysteme schon eine Dienstleistung gebucht haben, erhält in diesem Fall sein Geld zurück und die Zusammenarbeit kommt nicht zustande.

4.8. Sonderangebote: Preise für zeitlich begrenzte Sonderaktionen gelten nur für den beworbenen und ausgeschriebenen Zeitraum.

4.9. Bei einer Bestellung mit der Zahlungsmethode „Überweisung“ ist der Kunde angehalten, innerhalb von 3 Tagen per Banküberweisung zu zahlen.

4.9.1. Gilt bei Coachings mit mehreren Teilnehmern: Erst mit Eingang der Zahlung und Bestätigung des Coaches via E-Mail über die Aufnahme im Programm ist die Teilnahme am Gruppen-Coaching verbindlich. Sollten mehrere Zahlungseingänge am gleichen Tag zu verbuchen sein, und nur noch wenige Plätze verfügbar sein, gilt die Reihenfolge der Zahlungseingänge als Reihenfolge für die verbindliche Teilnahme am Coaching. Bereits gezahlte oder noch ankommende Geldbeträge werden zurück erstattet. Die Teilnahme findet dann nicht statt.

§ 5 Zahlungsbedingungen, Verzug, Kündigung

5.1. Mit der Bestellung werden die vereinbarten Zahlungsbedingungen und damit auch diese AGB akzeptiert. Ein vorzeitiges Kündigungsrecht des Klienten ist ausgeschlossen. Sollte der Klient trotzdem frühzeitig kündigen, bleibt der Vergütungsanspruch des Coaches bestehen und wird davon nicht betroffen.

5.2.  Die Vergütung laut Kaufvertrag ist in voller Höhe vor Programmstart fällig. Einmalzahlungen sind an die in der Rechnung/Bestellung genannte Kontonummer spätestens zum vereinbarten Termin zu überweisen.

5.3. Ratenzahlungen sind möglich, wenn diese vor der ersten Leistungsausführung ausdrücklich angeboten und schriftlich vereinbart wurden. Die erste Rate wird immer vor der ersten Ausführung der Dienstleistung fällig. Die weiteren Ratenzahlungen bedeuten einen Zahlungsaufschub bezüglich eines Teilbetrags vom vollständig geschuldeten Gesamtbetrag. Das Angebot zur Ratenzahlung bedeutet nicht, dass Coaching-Pakete oder andere Dienstleistungen und Programme partiell gebucht werden können. Eine Teilkündigung oder -stornierung eines Gesamtangebots ist nicht möglich.

5.4. Soweit nicht anders lautend, sind Ratenzahlungen pünktlich zum 5. eines Monats zu überweisen. Zudem ist ein Dauerauftrag einzurichten und nachzuweisen. Sollte der Klient bei Ratenzahlungen mit den Zahlungen in Rückstand geraten, behalte ich mir vor, sämtliche Zugänge (Mitgliederbereich, Facebook-Gruppe, Live Coaching-Calls) ganz oder in Teilen sofort und so lange dauerhaft zu sperren bis alle säumigen Ratenzahlungen von Seiten des Klienten geleistet sind. Bis zur vollständigen Zahlung ruhen auch die persönlichen 1:1 Coachings und Prozess-Sessions. Die vereinbarte Vertragsendzeit ändert sich damit nicht und wird nicht über das Enddatum der Programmlaufzeit nach hinten verlängert.

5.5. Ich behalte mir vor, bei Zahlungsverzug des Klienten den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Bereits geleistete Zahlungen werden nicht zurückerstattet. Zudem werden offenstehende Forderungen als Schadensersatz geltend gemacht.

5.6. Verhält sich der Klient in einer Art, sodass die vertraglich vereinbarten Leistungen durch den Coach nicht vollbracht werden können, bleibt der Vergütungsanspruch des Coaches  bestehen.

5.7. Um gebuchte Dienstleistungen zu bezahlen, kann der Dienst PayPal genutzt werden. Es gelten die AGB von PayPal unter https://www.paypal.com/de. (Deutschland: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/legalhub-full?locale.x=de_DE )

§ 6 Coaching-Inhalte, Unterlagen-Urheberrechte und Nutzungsrechte

6.1 Im Rahmen des Coachings stelle ich Klienten Worksheets, Bilder, Links, Audio- und Videodateien (im Folgenden „Unterlagen“ genannt) zur Verfügung. Alle an meine Klienten übermittelten Unterlagen sind, soweit nichts anderes vereinbart ist, in der vereinbarten Vergütung enthalten. Bis zur vollständigen Bezahlung der Programmgebühren, verbleiben die Unterlagen im Eigentum des Coaches. Die Unterlagen sind zum persönlichen Gebrauch des Klienten bestimmt. Der Klient ist daher nicht berechtigt, die vermittelten Inhalte an Dritte weiterzugeben oder in eigenen Seminaren anzuwenden, andere Menschen zu informieren oder Werbung für sich zu betreiben. Die Teilnahme am Coaching, Onlinekursen, Programmen oder Workshops dient nur der alleinigen persönlichen Weiterentwicklung des Klienten.

6.2 Das Urheberrecht an den Coaching-Konzepten und – unterlagen trägt der Coach. Dem Klienten ist es nicht gestattet, die Unterlagen ohne schriftliche Zustimmung des Coaches ganz, teil- oder auszugsweise zu reproduzieren, zu verwenden, zu veröffentlichen, zu vervielfältigen und/oder Dritten zugänglich zu machen. Eine Veröffentlichung oder Weitervermittlung wie oben genannt wird strafrechtlich verfolgt.

6.3. Nur autorisierte Nutzer, die ordnungsgemäß Zugriff auf alle Programme, die von mir angeboten werden, erworben haben, dürfen diese(s) Programm(e) nutzen und daran teilnehmen. Ein Programmteilnehmer muss diese Bedingungen dieser Vereinbarung persönlich akzeptiert haben, um als autorisierter Nutzer zu gelten.

6.4. Ein Mitschnitt oder Aufzeichnen von Telefonaten, Video-Calls, Personen-Calls, digitalen oder persönlichen Treffen, Webinaren oder Workshops sowie das Anfertigen von Screenshots und deren Speicherung oder Vervielfältigung ist verboten (siehe auch § 3). Dem Klienten ist es nicht gestattet, oben genanntes teil- oder auszugsweise zu speichern, zu reproduzieren, verwenden, veröffentlichen, vervielfältigen und/oder Dritten zugänglich zu machen. Eine Veröffentlichung oder Weitervermittlung jeglicher Art wie oben genannt wird strafrechtlich verfolgt.

6.5.  Soweit nicht ausdrücklich von mir autorisiert, dürfen keinerlei Texte, Skripte, Werbungen, Niederschriften, Video-, Audiodateien oder sonstige Dateien sowie Login-Daten an Dritte weitergegeben oder dazu genutzt werden, um Dritte zu unterrichten oder auf andere Art und Weise Informationen aus Teilen der Programme oder Gespräche zu veröffentlichen. Nutzungsrechte an den Inhalten und Unterlagen stehen dem Klienten nur insoweit zu, als diese zur Wahrnehmung des jeweiligen Programms von HELDENHAUT® notwendig sind. Bei Zuwiderhandlungen behalte ich mir rechtliche Schritte vor, insbesondere das Einfordern von Schadensersatz-Ansprüchen.

§ 7 Methoden des Coachings und Haftung

7.1. Der Coach erbringt seine Beratungsleistungen auf der Grundlage der ihm von dem Klienten zur Verfügung gestellten Daten und Informationen.

7.2. Der Coach erbringt seine Dienste gegenüber dem Klienten in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten hinsichtlich einer Beratung anwendet. Der Coach ist berechtigt, die Methoden vorzuschlagen und anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Klienten entsprechen, sofern der Klient hierüber keine Entscheidung trifft und dies schriftlich bestätigt.

7.3. Soweit der Klient die Anwendung derartiger Gespräche, Maßnahmen oder Entspannungsverfahren ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden gecoacht/trainiert/beraten werden will, hat er dies vor Vertragsabschluss unverzüglich dem Coach gegenüber schriftlich zu erklären.

7.4. Der Coach ist danach bestrebt, die vereinbarte Leistung nach bestem Wissen und Gewissen mit der erforderlichen Sorgfalt durchzuführen. Er ist dazu berechtigt, die Leistung Dritter hinzuzuziehen oder auf sie zu verweisen. Die Eigenverantwortung zur Umsetzung liegt auch hier beim Klienten.

§ 8 Verhalten, Mitwirkung und Vertrauensverhältnis des Klienten sowie Zuwiderhandlungen

8.1. Eine Beratung, insbesondere ein mehrmonatiges Programm, ist nur bei aktiver Mitwirkung des Klienten sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching bzw. eine Beratung, wie auch für eine aktive Mitarbeit im gesamten Beratungsprozess.

8.2. Jeder Klient trägt während des gesamten Coaching- bzw. Trainingsprozesses die volle Verantwortung für sich und seine Handlungen innerhalb und außerhalb der Coachingsitzungen, Personen-Calls und Online-Programme und kommt für eventuell verursachte Schäden auf.

8.3. Der Coach steht dem Klienten als Prozessbegleiter und als Unterstützer bei Fragen zur Verfügung. Die eigentliche Veränderungsarbeit wird immer vom Klienten geleistet. Der Coach arbeitet nach bestem Wissen, Gewissen und Können. Ein Coaching mit Menschen beruht immer auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen und individueller Vorgehensweise.

8.4. Gegenstand des geschlossenen Vertrags ist die Erbringung der vereinbarten Coaching- bzw. Beratungsdienstleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels oder Ergebnisses des Klienten. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden und ist daher nicht geschuldet. Eine Haftung wird ausgeschlossen. Ansprüche des Klienten auf Schadensersatz sind demnach ausgeschlossen.

8.5. Coaching basiert auf einer Coach-Klienten-Beziehung, die durch ein partnerschaftliches Miteinander gekennzeichnet ist und dabei die Rolle des Coaches klar von Therapeuten und Ärzten abgrenzt. Das Ergebnis eines Coachings stellt nicht die Linderung psychischer Beschwerden dar, sondern die individuelle Weiterentwicklung des Klienten, womit eine Steigerung seiner allgemeinen Lebensqualität einhergeht.

8.6. Der Coach ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der Klient die Coaching- bzw. Trainingsinhalte verneint. Eine Rückerstattung des Kaufpreises entfällt.

8.7. Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen Untersuchung für den Fortgang einer weiteren Beratung im Sinne des Klienten bestimmend sein.

8.8. Der Coach kann dem Klienten kein Erfolgsversprechen für die erworbenen Produkte, die Inhalte und Ergebnisse des ausgeführten Coachings oder Workshops geben. Der Erfolg eines anderen Menschen ist nicht vom Coach, seiner Person oder seinem Verhalten abhängig. Jeder Mensch ist selbstverantwortlich für sein Erleben, seine Worte, Taten und Denkprozesse, die er erfolgreich oder erfolglos in sein Leben transportieren kann.

8.9. Meinungsverschiedenheiten aus dem Coaching- bzw. Beratungsverhältnis sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

8.10. Alle Klienten müssen Grundregeln wie gegenseitige Wertschätzung und respektvollen Umgang einhalten. Insbesondere darf niemand beleidigt oder herabgewürdigt werden. Es ist verboten, innerhalb der Programm-Gemeinschaft und in sämtlichen Social Media Kanälen Werbung zu betreiben und Kunden abzuwerben. Verstöße führen zum Ausschluss aus dem gekauften Produkt, zur Beendigung des Vertragsverhältnisses und zur Schadensersatzklage von mindestens 25.000 Euro pro Fall.

8.11. Sollte der Klient die Produkte, deren Inhalte, die Communities, sowie die Netzwerke (auch teilweise) des Coaches für eigene Zwecke missbrauchen, kann dies die sofortige Lösung vom Vertrag sowie das teilweise oder vollständige Sperren und Ausschließen aus sämtlichen Gruppen und Programmen zur Folge haben. Bei geschäftsschädigendem Verhalten (z.B. Rufschädigung) behält sich der Coach alle Rechte vor. Gleiches gilt nach Beendigung eines Vertrages, bei Zuwiderhandlungen bezüglich der Verschwiegenheit (siehe §4). Das Ausmaß der Klage wird individuell berechnet und beträgt mindestens 15.000 Euro je Fall.

§ 9 Terminvereinbarungen, Nichtzustandekommen von Terminen & Terminverschiebungen/-absagen während eines mehrmonatigen Coachings

9.1. Termine für eine individuelle Beratung werden zwischen Coach und Klient nach beidseitiger Verfügbarkeit basierend auf dem Kalender des von mir zur Verfügung gestellten Online-Bestellsystems/-kalenders, per Whatsapp, Telegram, Threema oder mündlich am Telefon mit schriftlicher E-Mail-Bestätigung an den Klienten, oder per Post, immer jedoch schriftlich, vereinbart. Vereinbarte Termine sind verbindlich einzuhalten. Der Klient verpflichtet sich, zu allen Terminen pünktlich zu erscheinen (persönlich oder online).           

9.2. Termine von Online-Gruppen-Calls sind nicht verschiebbar und vom Klienten einzuhalten, um den größtmöglichen Nutzen aus dem Coaching zu ziehen. Eine Erstattung für nicht wahrgenommene Termine als auch eine Verschiebung des Termins finden keine Anwendung.

9.3. Die vertraglich vereinbarte Anzahl an Coachingsitzungen und Prozessen sind ab Zustandekommen des Vertrages bis Ende der Laufzeit des gebuchten Leistungs-Paketes wahrzunehmen. Werden die Stunden nicht innerhalb dieses Zeitraums wahrgenommen, erlischt der Anspruch auf die Dienstleistung. Dies gilt nicht für vereinbarte „Verankerungsabende“, die immer nach Programmende stattfinden.

9.4. Ich behalte mir vor, vereinbarte Termine für Coachings ohne Angabe von Gründen abzusagen oder zu verschieben, wenn dies aus unvorhergesehenen privaten Gründen oder bei höherer Gewalt nötig ist.

§ 10 Zusatzleistungen

10.1. Für zusätzliche, nicht im Vertrag vereinbarte, Coaching- und Beratungsleistungen hat der Coach einen Honoraranspruch. Alle Honorare verstehen sich in Euro. Es gilt der Preis von 200 Euro/2 Stunden. Sätze aus anderen Gebührentabellen gelten nicht.

10.2. Gemäß § 19 Abs. 1 UStG wird im Jahr 2021 keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Für Verträge, die im Jahr 2021 abgeschlossen werden, aber erst 2022 bezahlt werden, wird ggf. Umsatzsteuer in Höhe von 19% fällig, zusätzlich zum Kaufpreis.  

10.3. Anfallende Nebenkosten bei Aufträgen außerhalb von Leipzig-Eutritzsch (Postleitzahl 04129), Reise-, Übernachtungs-, Verpflegungs- und Anfahrtskosten u.a., sowie Telefongebühren für Auslandsanrufe, werden dem Klienten bzw. Auftraggeber in angemessenem Rahmen zuzüglich zum Honorar in Rechnung gestellt, sofern sie nicht im Leistungsangebot inkludiert sind und schriftlich vereinbart wurden.

10.4. Solange keine schriftliche Kostenzusage von anderer Stelle vorliegt, gilt der Klient als Schuldner des Coaching-Honorars. Sämtliche Zahlungen sind, wenn nichts anderes vereinbart wurde, sofort nach einer Bestellung oder Terminbuchung ohne Abzug fällig. Das Honorar ist vor einer Coaching-Sitzung (Session/Termin) zu entrichten. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Klient bereits durch Versäumnis des Termins in Verzug.

10.5. Eine Terminabsage vom Klienten für Zusatzleistungen muss 3 Tage vor dem eigentlichen Termin schriftlich per E-Mail erfolgen oder auf dem Postweg.

10.6. Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der Klient unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Termingebühr. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Bei nicht wahr genommenen Terminen mit anfallenden Nebenkosten (§ 10 Abs. 3), wird ebenfalls das volle Honorar als Ausfallhonorar fällig, zuzüglich aller entstandenen Nebenkosten.

10.7. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der Klient ohne Verschulden, z.B. im Falle eines Unfalls, am Wahrnehmen des Termins verhindert ist. In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nicht-Erscheinens ist dem Coach innerhalb von 3 Tagen vorzulegen.

10.8. Ich behalte mir vor, vereinbarte Termine für Coachings ohne Angabe von Gründen abzusagen oder zu verschieben, wenn dies aus unvorhergesehenen privaten Gründen oder bei höherer Gewalt nötig ist.

10.9. Termine, die von Seiten des Coaches abgesagt werden müssen, werden dem Klienten nicht in Rechnung gestellt. In diesem Fall wird der Klient schnellstmöglich verständigt und ihm ein Ersatztermin angeboten. Falls der Klient unter der hinterlassenen Rufnummer nicht zu erreichen war und auch in jedem anderen Fall besteht kein Anspruch auf Übernahme der Anfahrts- oder sonstiger Kosten. Der Klient erhält bereits getätigte Zahlungen für Einzelcoachings vollumfänglich zurück, sofern innerhalb von 4 Wochen kein Ersatztermin vereinbart wurde. Der Klient hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche an den Coach. Der Coach schuldet keine Angabe von Gründen.

§ 11 Datenschutz und Haftung Software von Drittanbietern

11.1. Der Klient erklärt sich mit der elektronischen Verarbeitung seiner Daten durch den Coach im gesetzlichen Rahmen einverstanden.

11.2. Der Klient willigt widerruflich in die Kontaktaufnahme durch den Coach im Zuge von Fernkommunikationsmitteln ein (z.B. E-Mail, SMS, Telefon, Messenger-Dienste, Facebook-Messenger, WhatsApp, Telegram Messenger, Zoom Cloud Meetings, Skype, Google Meet, Google Duo, Microsoft Teams, Threema und ähnliches). Sollte der Kunde einer Kontaktaufnahme nach Programmablauf durch mich widersprechen wollen, muss er mir dafür eine E-Mail zukommen lassen an die im Impressum genannte Emailadresse.

11.3. Rechnungen und Verträge werden elektronisch übermittelt. Der Coach übernimmt keine Haftung für die Inhalte oder Funktionalität von Software von Drittanbietern. Bei auftretenden technischen Problemen durch Software von Drittanbietern (Zoom, Skype, usw.) haftet der Coach nicht und Schadenersatzansprüche des Klienten sind ausgeschlossen. Bei eventuellen datenschutzrechtlichen Schäden bei Drittanbieter-Software ist die Haftung des Coaches ebenso ausgeschlossen.

11.4. Es gelten zusätzlich zu dieser Vereinbarung die Datenschutzbestimmungen unter https://heldenhaut.de/datenschutz/ in ihrer jeweilig gültigen Fassung.

§ 12 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort ist Leipzig. Gerichtsstand ist Leipzig (Amtsgericht Leipzig). Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ich behalte mir vor, auch Ansprüche am allgemeinen Gerichtsstand des Klienten zu erheben.

§ 13 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.

§ 14 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 306 Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und Unwirksamkeit

(1) Sind Allgemeine Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nicht Vertragsbestandteil geworden oder unwirksam, so bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

(2) Soweit die Bestimmungen nicht Vertragsbestandteil geworden oder unwirksam sind, richtet sich der Inhalt des Vertrags nach den gesetzlichen Vorschriften.

(3) Der Vertrag ist unwirksam, wenn das Festhalten an ihm auch unter Berücksichtigung der nach Absatz 2 vorgesehenen Änderung eine unzumutbare Härte für eine Vertragspartei darstellen würde.

Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter https://ec.europa.eu/consumers/odr findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.

 

 

Stand:

24. Januar 2021

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